Sternzeichen

Samstag, 8. September 2007 um 5:37 pm | Veröffentlicht in Kram | Hinterlasse einen Kommentar

Also ich glaube ja nicht wo wirklich an Sternzeichen.
An SPIEGEL ONLINE Artikel glaube ich seit einiger Zeit auch nicht mehr so richtig.

Dieser hier erscheint mir jedoch ziemlich plausibel: Statistik statt Sternzeichen: Was der Geburtsmonat über ihr Leben verrät

Ich verfüge trotz der fundierten (hier fehlt der Ironie Button) Vorlesung im 3.Semester ja leider nur über eingeschränkte Statistik Kenntnisse, kann damit also die Information im Artikel nicht fundieren. Ich finde aber trotzdem, dass das Beschriebene sehr einleuchtend klingt:

“[...] Im Mutterleib und kurz nach der Geburt werden offenbar viele Weichen für den späteren Lebensweg gestellt. Sogenannte epigenetische Effekte am Erbmaterial sollen dafür unter anderem verantwortlich sein. So konnten Genetiker nachweisen, dass zum Beispiel Umweltstress zu molekularen Veränderungen an Genen führen kann. Solche Veränderungen entscheiden später darüber, ob und wie stark ein Gen aktiv wird. Zwar sind die Effekte der individuellen Lebensweise – Ernährung, Genussmittelkonsum, Sport, Bildungsniveau – wahrscheinlich viel stärker. Doch der Geburtsmonat hat einen messbaren Einfluss darauf, was jeder Einzelne vom Leben zu erwarten hat. [...]“

An dieser Stelle bin ich dann ausnahmsweise mal glücklich ein Novemberkind zu sein, denn:

Oktober / November – Ein großes und langes Leben

“[...]Von Oktober an beginnen sich die Geburtstermine zu häufen, die im reiferen Alter eine besonders hohe Lebenserwartung versprechen. Und diese spiegelt sich nach Erkenntnissen der Demografin Gabriele Doblhammer-Reiter auch, wenngleich nur schwach, in der Körpergröße wider, die ein Mensch erreicht.
Große leben demnach länger – und sie werden eher gegen Jahresende geboren als im Frühjahr, wie eine Auswertung der Geburtsjahrgänge heutiger Mittzwanziger bis -dreißiger ergeben hat. [...]“

Juni und Juli Kinder haben übrigens angeblich nachweisbar geringere Lebenserwartung. Aber ihnen geht es damit immer noch besser als den Dezember und Januar Kindern. Die haben nämlich gute Chancen später einmal schizophren oder manisch depressiv zu werden. ;-)

Hinterlasse einen Kommentar »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool von Borja Fernandez.
Einträge und Kommentare Feeds.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.